Herbst-Meditation

Thema: Reinigung

keine Vorkenntnisse erforderlich

Für mich ist Meditation ein Weg zu sich selbst. Eine spannende Plattform zur Selbstreflektion, vielschichtig, individuell und komplex wie die eigene Psyche.  

Wer heute nach Meditationstechniken sucht, kann schnell den Überblick über die Möglichkeiten und das Angebot verlieren. Die Suche nach der passenden Meditationsart hält manch einen bereits davon ab überhaupt erst zu beginnen. Viele der Meditationslinien haben eine alte Herkunft, sind geprägt durch ethnische und philosophische Komponenten. Körper und Geist werden als getrennt angesehen und der Körper oder das Weltliche werden als Hindernis dargestellt. Setzt man sich intensiver mit der Herkunft, den damaligen Bedingungen, Ansichten und Glaubensansätzen auseinander, ergeben diese durchaus Sinn und sind nachvollziehbar. Doch halte ich es für eher hinderlich, Konzepte unreflektiert und ungefiltert zu übernehmen. Für mich ist es nicht wichtig, ob ich etwas richtig oder falsch tue, für mich steht die eigene Erfahrung im Mittelpunkt.

Meditation ist für mich weit mehr geworden, als eine Entspannungstechnik. Sie ist vielmehr zu einer intensiven Auseinandersetzung mit mir selbst geworden. Gerade bei dem Versuch eine ganzheitliche Erfahrung machen zu wollen, tauchen viele Ablenkungsstrategien oder Muster auf, die ich auch in anderen Lebenssituationen von mir beobachte. Ich werde konfrontiert mit meinen Abwehrmechanismen, Abgrenzungsstrategien und nicht zuletzt mit meinem jahrelang kreierten Selbstbild. Wie sollte es auch anders sein. All diese Verhaltensmuster und Strategien sind zu gut funktionierenden Automatismen geworden, die, um es etwas übertrieben auszudrücken, mein Überleben gesichert haben. Daher wundert es mich auch nicht, dass all diese Mechanismen aktiviert werden, wenn ich versuche in eine innere Stille, eine unendliche Weite einzutauchen. Wenn es droht, die Kontrolle zu verlieren und sich Grenzen auflösen.

Für mich ist die stetige Selbstkonfrontation in der Meditation ein wirkungsvoller Weg zu meinen Potenzialen und meiner ursprünglich authentischen Form zurück zu finden. Ich nutze Sie nicht, um vor der Welt zu fliehen oder allem Weltlichen zu entsagen. Für mich ist es ein Prozess allem Weltlichen gegenüberzutreten. Eine Reise durch Untiefen und über Abgründe zu gehen und das Leben in vollen Zügen zu genießen und in seiner Einzigartigkeit zu erkennen.

An dem Abend beginnen wir mit einer Achtsamkeitsübung, leichten körperbewussten Bewegungen und gehen über eine Visualisierung in die Meditation über. Das eigene Erleben steht für mich im Mittelpunkt. Dabei besteht die Möglichkeit, je nach Wunsch und eigenem Bedürfnis, die Übungen und Meditationen im Liegen, sitzend auf einem Meditationskissen, oder auf einem Stuhl durchzuführen. 


Preis: 10,-€

Termin: Sonntag, 17.05.2020 von 18:00 – 19:30 Uhr


Angeboten von:

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Manuel Glasl
Gestalttherapeut und psychologischer Berater, Ehemann und Vater.

Details zur Person findest du hier

Persönlicher Kontakt: 030 27 99 29 80


weitere Meditationen:

  • 18.12.2020 – Jahres-Abschluss-Meditation
  • 03.01.2021 – Jahres-Anfangs-Meditation

Intensiv-Seminartermin: 

DER WEG ZU MIR – Meditation undogmatisch

11. – 13. Dezember 2020

Freitag, 18:00 – 22:00 Uhr, Samstag, 10:00 – 18:00 Uhr, Sonntag, 10:00 – 18:00 Uhr

weitere Infos unter: www.korona-institut.de